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Deregulierung und Unbundling

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Die Deregulierung des Strommarktes hat die Energieversorgerunternehmen in Deutschland vor zahlreiche Hürden und Herausforderungen gestellt. Das staatlich geforderte gesellschaftsrechtliche Unbundling und die Aufsplittung der einzelnen Marktteilnehmer in Marktrollen sind nun größtenteils abgeschlossen.

Die EnWG-Anforderungen sowie der Wettbewerb verlangen nun von den Marktteilnehmern eine präzise Ausprägung und Optimierung der Prozesse und Abläufe.

Abrechnungs- und Kundeninformationssysteme müssen die Anforderungen der Deregulierung für einen reibungslosen Ablauf erfüllen. Auch die Neugestaltung der Geschäftsprozesse durch die Marktteilnehmer Lieferant und Netzbetreiber mit ihren internen und externen Unternehmensteilen ist ein unabdingbarer Schritt zur Erfüllung der geforderten Richtlinien. Lieferanten und Netzbetreiber benötigen für die Durchführbarkeit dieser Projekte deregulierungskonforme Datenkonstrukte, dürfen aber jeweils nur auf eine beschränkte Datenauswahl zugreifen. Vollversorgte Kunden müssen daher im IS-U-System unter Trennung von Lieferung und Netznutzung in separaten Verträgen (ggf. in unterschiedlichen Mandanten) erfasst und verwaltet werden.